Apfelschwemme im September

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Äpfel, Äpfel, Äpfel…
ApfelschwemmeDieses Jahr hatte unser Apfelbaum offensichtlich gute Laune und hat uns verschwenderisch mit Äpfeln bedacht. So viel hatten wir die letzten Jahre nie!

Wohin mit all den Äpfeln? Wir hatten alle Hände voll zu tun. Sie schmecken leicht säuerlich (roter Boskoop), deshalb essen wir sie selten so aus der Hand. Zum Backen oder für Apfelmus sind diese Äpfel aber unschlagbar, soo lecker!

Als erstes stand also auf dem Plan, Apfelkuchen zu backen und einzufrieren. Dann habe ich Apfelmus in den verschiedensten Variantionen gekocht, das nun im Keller auf uns wartet. Einmal habe ich mich an Apfelchips versucht, das war aber so ein Aufwand, dass ich es nicht wiederholt habe. Zwischendurch gab es Apfelmuffins, rohes Apfelmus mit Rosinen, Apfel-Ingwer-Smoothie und und und…

Kuchen

Der interessanteste Versuch war allerdings der Apfelessig!

Zufällig bin ich bei der Zero Waste Familie darüber gestolpert, dass es kinderleicht ist, selbst Apfelessig herzustellen. Weckgläser sind genug hier, Äpfel auch, also nichts wie los.

Es war wirklich unkompliziert: Apfelstücke ins Glas, Wasser drauf, Tuch drüber spannen und warten. Umrühren und weiter warten. Absieben und warten. Sonst nichts.

EssigNach ein paar Wochen war der selbstgemachte Essig von dieser Glibbermasse bewohnt: die mysteriöse Essigmutter. Das hat also wunderbar funktioniert! Ich bin begeistert! Dieses Glibberglabber kann ich jetzt sogar weiterverwenden und damit Weißweinessig oder sonstwelche Delikatessen herstellen. Wenn das genauso simpel ist wie die Apfelessiggeschichte, werde ich noch zur Essigproduzentin.

Trotz allem bin ich der Apfelschwemme kaum Herr geworden. Viel zu viele Äpfel konnte ich nicht schnell genug verwerten und musste sie der Biotonne überlassen. Falls 2016 wieder so ein hervorragendes Apfeljahr werden sollte, muss ich mir flottere Verwertungsideen einfallen lassen. 

Ich freu mich auf die nächste Apfelschwemme!

 

 

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