Plastic free july – so war’s

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plastic-free-july-logo-banner-lgeZack – schon ist der Juli vorbei. Ein plastikfreier Monat sollte es werden – plastic free july!

Wie ist es bei euch gelaufen?

Habt ihr viel verändern können?

Bei mir lief es so durchwachsen, muss ich zugeben. Ich bin wirklich motiviert gestartet, hatte so einige Punkte im Hinterkopf, für die ich plastikfreie Alternativen suchen wollte. Pflanzenmilch, Tofu, aber auch Schöpflöffel aus Holz sowie Wasch- und Putzmittel standen auf meiner imaginären Liste. Außerdem wollte ich beim ganz normalen Einkauf wirklich konsequent verpackungsfrei bleiben, denn mittlerweile kenne ich doch für Obst und Gemüse, Brot, Hülsenfrüchte und Getreide plastikfreie Einkaufsgelegenheiten.

pflanzenmilch tofu

Doch ich hatte es mir wohl zu einfach vorgestellt. Der Juli war ein arbeitsreicher Monat, vor der Ferienzeit musste alles mögliche fertig gestellt, ausgefüllt und abgegeben werden. Wenn ich mir im Nachhinein meinen Kalender anschaue, wundere ich mich gar nicht, dass ich kaum Zeit hatte, gemütlich und in Ruhe einkaufen zu gehen. Manchmal musste ich mit dem Supermarkt nebenan vorlieb nehmen oder eben unterwegs dort einkaufen, wo ich gerade vorbei kam, weil einfach keine Zeit war, extra zum Bioladen oder auf den Markt zu fahren.

GurkenSuper geklappt hat aber das Foodsharing! Ich habe mehrmals ganz tolles Obst und Gemüse geschenkt bekommen, was weggeworfen worden wäre. Einmal gab es sogar Einlegegurken, so dass ich jetzt einen kleinen Vorrat an Gewürzgurken im Keller stehen habe!

Foodsharing kann ich euch wirklich ans Herz legen, vielleicht gibt es in eurer Nähe ja auch eine aktive Gruppe (www.foodsharing.de).

 

SojamilchUnd noch ein kleiner Erfolg: ich habe Sojamilch in Pfandflaschen entdeckt. Von Granovita gibt es diese 0,5l-Flasche, ich habe sie im Bioladen entdeckt. Allerdings ist diese Sojamilch doppelt so teuer wie die Sorten im Tetrapack!

Hafer- oder andere Pflanzenmilch scheint es nicht in Flaschen zu geben, da bleibt nur der Tetrapack oder das Selbstmachen.

Auf jeden Fall hat die Aktion „Plastic free july“ dazu geführt, dass ich mit offenen Augen durch die Läden gegangen bin, immer auf der Suche nach plastikfreien Angeboten, die ich bis jetzt vielleicht übersehen hatte. Klar, ich hatte zu wenig Zeit, um wirklich viel umzusetzen, aber aufgeschoben ist ja schließlich nicht aufgehoben! Mein August wird gemütlicher werden als es der Juli war und so möchte ich diese Dinge nach und nach ausprobieren:

Gnocchi

  • Reismilch herstellen (dazu muss aber zuerst mein Mixer aus der Reparatur kommen)
  • Gnocchi selbst machen und testen, ob man sie gut einfrieren kann, denn frische lose Gnocchi gibt es wohl nur auf italienischen Märkten
  • die vegane Theke bei Edeka ausprobieren, vielleicht gibt es dort leckeres Tofu und ganz vielleicht bekomme ich das auch direkt in meine eigene Dose

Der plastikfreie Juli geht bei mir also nahtlos über in den plastikfreien August!

Wie sieht euer Fazit aus?

 

 

 

2 Kommentare

  1. Aus eigene Erfahrung: man kann den Gnocchi-Teig sehr schön einfrieren und dann muss man ihn nur auftauen, schnell formen und die Gnocchi dann für einige Sekunden kochen. Und das funktioniert mit aller Art Gnocchi-Teig, egal ob Spinat oder Rote Beete-Gnocchi oder die ganz einfache Kartoffelgnocchi.

    • missgreen

      Oh, Carmen, das klingt ja sehr gut! Unkompliziert. Ich muss das unbedingt ausprobieren!
      Spricht eigentlich etwas dagegen, die Gnocchi vorgeformt einzufrieren und dann nur noch zu erhitzen? Ich merke, da muss unbedingt eine Testreihe her. Vielleicht sollte ich schon einmal eure besten und beliebtesten Gnocchirezepte sammeln. :-)

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