#1 Plastikfrei einkaufen – Obst und Gemüse

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Plastikfrei einkaufen, geht das überhaupt? Wenn ja, wie?

Plastikverpackungen und Plastiktüten sind in jedem Supermarkt allgegenwärtig, die Regale sind voll davon und in einigen Geschäften bekommt man sie an der Kasse sogar gratis. Daheim angekommen, landet all das direkt in der Tonne, denn kaum eine Verpackung ist später noch zu irgendetwas zu gebrauchen.

Mir erscheint es höchst sinnlos, etwas mitzukaufen, was ich nicht brauche und nur meine Mülltonne füllt. Anfangs kam es mir allerdings fast unmöglich vor, komplett plastikfrei einzukaufen. Daher habe ich klein angefangen, nämlich mit dem, was mir am einfachsten erschien: Obst und Gemüse.

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Im Discounter findet man auch in der Obst- und Gemüseabteilung häufig Plastikverpackungen. Unverpackt bekommt man meist die Dinge, die nicht gewogen werden, wie z.B. Kohlrabi, Ananas, Kaki, Grapefruit.

In größeren Supermärkten gibt es mehr Auswahl an losem Obst und Gemüse, da vor Ort gewogen wird. Die angebotenen Plastiktütchen kann man ja links liegen lassen, wenn man einen Korb dabei hat. Wer allerdings Wert auf Bioqualität legt, hat hier ein Problem. Denn in den meisten Supermärkten sind es gerade die Biofrüchte, die dann doch wieder in Plastikverpackungen daher kommen! Auch kleinere Gemüsesorten wie Champignons oder Salate, z.B. Feldsalat und Rucola habe ich in Supermärkten noch nicht unverpackt gesehen, sondern immer in kleinen Plastikschalen.

Am leichtesten ist der plastikfreie Einkauf von Obst und Gemüse im Bioladen oder auch auf dem Markt. Hier bekommt man fast alles lose: Chicoree ist genauso wenig ein Problem wie Spinat oder Zwiebeln. Da schlägt das Zero Waste-Herz höher! Einziger Nachteil: der Preis. Wer allerdings darauf achtet, saisonales Obst und Gemüse einzukaufen, der schont auch seinen Geldbeutel. Willst du Biopaprika im Winter, dann zahlst du natürlich dafür einen deftigen Preis.

Ich finde es jedes Mal wieder einen wunderbaren Anblick, wenn ich mit meinem Einkaufskorb voll Obst und Gemüse heim komme. Ohne Tütchen und hässliche Verpackungen sieht er immer so appetitlich aus. Wie ein großer Präsentkorb, den ich mir selbst schenke.

 

 

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